Institut für Fasziale Osteopathie
Institut für Fasziale Osteopathie 

Funktionelle Organstörungen und Ihr Bezug zur Halswirbelsäule und zur oberen und mittleren Brustwirbelsäule

Warum manche Wirbelsäulenpatienten trotz intensiver Therapie einfach nicht besser werden.
Funktionelle Organstörungen stehen häufig in Bezug zu Störungen an der Wirbelsäule. Durch die wechselseitige Beeinflussung der Systeme kann eine Organstörung für eine manifeste Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule
verantwortlich sein. Umgekehrt kann auch eine Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule zu einer funktionellen Störung eines Organs führen. Störungen der Lunge, funktionelle Herz- und Schluckbeschwerden, Reizmagen,
Sodbrennen, Globusgefühl, Störungen der Leber, funktionelle Leberprobleme sind bei Patienten mit Wirbelsäulenproblemen im Bereich der HWS und oberen/mittleren BWS häufig zu finden. Schulmedizinisch werden diese Störungen meist isoliert betrachtet und daher sind die Ergebnisse für die beteiligten Therapeuten und
Patienten häufig unbefriedigend.
Aufbau
Zunächst erfolgt eine kurze Einführung in die Unterscheidung der Ursachen für funktionelle Störungen. Im Anschluss werden jeweils organspezifisch die Anatomie und die gegenseitigen Bezüge der Organsysteme zur Wirbelsäule
besprochen. Im weiteren Verlauf werden die direkten Verbindungen der einzelnen Organe zur Wirbelsäule, die für viele rezidivierende Probleme verantwortlich sind, erläutert. Gleichzeitig wird der Frage nachgegangen, wie es überhaupt zur Entstehung dieser funktionellen Störungen kommen kann und welche Faktoren sie unterhält. Die daraus entstehenden Läsionsketten und Symptome werden darlegt und erklärt. Es werden generelle, wichtige diagnostische
Techniken, wie das General Listening, das Local Listening, die Thermodiagnostik, sowie osteopathische Behandlungstechniken zur Mobilisation und Lösung spezifischer Organstörungen (direkte und indirekte Organtechniken) gezeigt. Die notwendigen Korrekturmaßnahmen, sowie die Techniken an den Organen werden ausführlich dargestellt und intensiv geübt. Im späteren Verlauf der Fortbildung werden Behandlungskonzepte erstellt, die bei den vorgestellten speziellen Krankheitsbildern effektiv anwendbar sind.
Dieser Kurs soll keine komplette osteopathische Ausbildung ersetzen, soll aber Therapeuten in die Lage versetzen, gewisse Läsionsketten zu erkennen, zu diagnostizieren und effektiv zu beheben, um eine bessere und umfassendere
Therapie bei Wirbelsäulenpatienten durchzuführen. In diesem Kurs werden schwerpunktmäßig Organe mit Bezügen zur HWS und BWS behandelt: Lunge, Herz, Ösophagus, Magen, Leber.

Inhalt jedes Kurses:

• Anatomie der Organe und Ihr direkter / indirekter Bezug zur Wirbelsäule
• Physiologie
• Pathologien, funktionelle Störungen und ihr Entstehen
• Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern (z.B. psychosomatischen Ursprungs)
• Beispielhafte Anamnese und Diagnostik mittels Local- und General Listening, Thermodiagnostik, Bindegewebszonen

  und direkter Organtestung
• Einführung in begleitende und unterstützende Behandlungstechniken

• Einüben von Therapiekonzepten mittels direkten und indirekten Techniken (aus dem Bereich der Visceral- und der

  Faszientherapie)
• Erarbeiten effektiver Therapiepläne
• Verhaltensempfehlungen für die Patienten
• Intensives Üben der Grifftechniken.

Kursdaten:     18.11. - 20.11.2020

 

Kursgebühr:  Frühbucherrabatt: 375,-€

                        Ab dem 18.10.2020: 425,-€

 

Kursleitung:   Intith - Team

 

Kursort:          IFO, Harztorwall 20, 38300 Wolfenbüttel

 

Teilnahmevoraussetzungen:   Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte, Osteopathen, Masseure, Ergotherapeuten

Bitte nutzen Sie unser Anmeldeformular.
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